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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vitamin B6 und Traumerinnerung



Astrid
05.11.02, 13:55
Hallo,
habe jetzt auf eigene Faust mit Vit. B6 (plus Zink natürlich, aber noch ohne die andere BVitamine und ohne Mangan) begonnen, morgens und abends je 50 mg.
Der zur Zeit stärkste zu beobachtende Effekt ist die wirklich starke Traumerinnerung, die mich absolut verblüfft..stand ja auch als Wirkung auf den kpu-Seiten. Wer hat das auch an sich entdeckt? Meint ihr, das es ein gutes Zeichen ist in dem Sinne, dass die Therapie anschlägt??
VG, Astrid

Gabi
05.11.02, 14:34
Hallo, es paßt ja jetzt nicht in diese Jahreszeit, aber vielleicht möchte es mal jemand testen:
Wer ausreichend Vitamin B1 (Thiamin) im Blut hat, wird weniger als Opfer von Mücken und anderen Blutsaugern auserkoren.
B1 soll die Mücken abweisen.
Leute, die regelmäßig B-Komplex zuführen, können das sicher bestätigen.
Liebe Grüsse, Gabi

Mic
05.11.02, 17:25
>Wer ausreichend Vitamin B1 (Thiamin) im Blut hat, wird weniger als Opfer von Mücken und anderen Blutsaugern auserkoren.
>B1 soll die Mücken abweisen.
>
>Leute, die regelmäßig B-Komplex zuführen, können das sicher bestätigen.
Hallo Gabi,
das kann ich voll bestätigen, bei mir war es aber andersherum. Ich hatte mal von der insektenabwehrenden Wirkung von B1 gehört und das bei einer Australienreise wegen den vielen Sandflies und anderem lästigen Getier erstmals ausprobiert. Meine Schwester und ich haben vor Ort in einer Pharmacy ein B1-Präparat gekauft, welches aber noch mindestens B2 enthielt und neben der gewünschten insektenvertreibenden Wirkung auch noch andere positive Wirkungen bemerkt. Daher vermuteten wir bei uns einen B-Viatmin-Mangel und das scheint sich ja jetzt mit der HPU-Diagnose nochmals bestätigt zu haben. Da ein Mangel an B1, welches den Zuckerstoffwechsel steuert, vermutlich für besonders süßes Blut sorgt, ist man dann wohl für Mücken sehr interessant. Oder andersrum, der Geruch von Thiamin (B1) signalisiert den Mücken evtl. da ist nix zu holen. Wobei ich nicht sicher bin, ob der Blutzucker für die Mücken wirklich so interessant ist. Die Mückenweibchen (und nur die stechen ja bekanntlich) saugen ja Blut in Vorbereitung auf die Brutperiode. Um möglichst viele Eier legen zu können brauchen sie natürlich auch Kohlenhydrate, aber v.a. Eiweiß. Süßes Blut enthält natürlich beides, aber Kohlehydratquellen gibt es auch noch andere (z.B. Nektar, Früchte), fragt sich nur, ob die Mndwerkzeuge der Stechmücken dafür geeignet sind.
Jedenfalls hab ich von da an öfter B-Vitamine im Komplex genommen, aber immer nur phasenweise. Der Körper merkt wohl instinktiv schon ganz gut, was ihm gut tut und was nicht - man muss nur auf ihn hören :)
LG, Mic

Nele
05.11.02, 17:42
Hallo Astrid,
wir haben das mit der Traumerinnerung auch bemerkt, und zwar meine Mutter, meine Kinder (damals noch recht klein) und ich. Wir nahmen aber nur Hefeflocken als Nahrungsergänzung. Ob´s ein gutes Zeichen ist? Ich fand das Schlafen jedenfalls spannender als ohne Vitamin B :-)
Viele Grüße, Nele
>Hallo,
>
>habe jetzt auf eigene Faust mit Vit. B6 (plus Zink natürlich, aber noch ohne die andere BVitamine und ohne Mangan) begonnen, morgens und abends je 50 mg.
>Der zur Zeit stärkste zu beobachtende Effekt ist die wirklich starke Traumerinnerung, die mich absolut verblüfft..stand ja auch als Wirkung auf den kpu-Seiten. Wer hat das auch an sich entdeckt? Meint ihr, das es ein gutes Zeichen ist in dem Sinne, dass die Therapie anschlägt??
>VG, Astrid

Mimi
05.11.02, 18:42
Hallo,
ich kann die Erfahrung mit Vit. B 1 (oder auch complex) auch bestätigen. Die Mücken richten sich nach einer Substanz im Körper , die Phoren oder Foren heißt (und da gibt es die Paralle: kleine Kinder werden öfter als alte Mensche gestochen - habe mal im Radio gehört - weil sei süßeres Blut haben sollten)
Gruß von Mimi

Mic
05.11.02, 18:54
Hallo Astrid,
ich hab das mit der Traumerinnerung bei mir auch beobachtet, und auch tagsüber hat sich das Kurzzeitgedächtnis gebessert. B6 ist u.a. für die Produktion von Neurotransmittern wie Dopamin, Serotonin und GABA unverzichtbar. Gleicht man einen B6-Mangel aus und sind die anderen Bausteine für die Neurotransmitter ausreichen vorhanden (z.B.die Aminoäuren Tryptophan und Tyrosin), dann verschwinden u.a. natürlich auch Symptome eines Botenstoffmangels.
Auf alle Fälle ist das ein gutes Zeichen und zeigt, dass die Therapie anschlägt.
Allerdings weiß ich seit kurzem, dass man bei Einnahme von B6 als Pyridoxin auch mind. noch B2 (Riboflavin) und B3 (Niacin = Nikotinsäure/Nicotinamid) einnehmen sollte, denn das Pyridoxin braucht zur Umwandlung in die aktive Form (Pyridoxal-5-phosphat)Zink, B2 und B3. Also ist auch der Zinkbedarf nochmal erhöht, da ein Teil davon zur B6-Verarbeitung benötigt wird. Andererseits sorgt eine ausreichende B6-Versorgung auch für eine bessere Zinkaufnahme aus der Nahrung und ich weiß auch nicht wie groß die körpereigene "Recyclingrate" beim Zink ist. Aber Zink und B6 (als Pyridoxin) alleine ist nicht optimal und führt zu einem Mehrbedarf an B2 und Niacin oder gar einem Mangel und gleichzeitig einer Fehlverwertung von B6.
Eine wirklich brauchbare Übersicht (wie ich finde) über Vitaminwirkungen, Sinn, Unsinn und evtl. Risiken bei der Anwendung findet man übrigens unter
<a href="http://www.gesundheit.com/vitumin/vitumin.html" target="_blank">www.gesundheit.com - Vitamine und Mineralstoffe</a>
Hier werden keine Vitaminpräparate verkauft und deshalb ist die Darstellung sehr ausgewogen und sachbezogen. Die Beiträge von Udo Pollmer zum Thema Vitamine dagegen finde ich oft etwas einseitig - er versucht wohl einen extremen Gegenpol zur "Vitamanie" zu bilden, dabei entsteht aber allzuleicht der Eindruck, dass Vitamine in ihrer Bedeutung wissenschaftlich angezweifelt würden <b>was definitiv nicht der Fall ist!</b> Und Pollmers Ausführungen beziehen sich auch stets nur (allerdings ohne dass er das explizit erwähnt), auf 100% Gesunde mit einer uneingeschränkt funktionstüchtigen Verdauung. Aber bitte wer hier im Forum gehört hier dazu?
Liebe Grüße, Mic