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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jodallergie ja oder nein ?



Babs
13.09.02, 15:53
Habe gerade ein bißchen im Netzt nach Jodallergie gestöbert und
kann zu keinem klaren Ergebniss kommen.
Einerseits wird von medizinischer Seite bestritten, daß es eine Jodallergie
oder auch Jodakne überhaupt gibt, nur bei Einsatz von Kontrastmitteln oder
hochdosierten Jodzusätzen in Tinturen oder ähnlichem.
Andererseits steht in vielen Beipackzetteln von div. Medikamenten immer wieder
das Wort `Jodüberempfindlichkeit´ erwähnt.
Ich kann mich noch gut erinnern, daß ich in der Zeit als die Jodhysterie bei uns
Anfing, auch auf diesen Zug aufgesprungen bin und möglichst nur Jodsalz verwendet habe. Was mich jetzt allerdings wundert, ich habe viel Zeit in Asien
verbracht, wo ja meines Wissens nach kein Josdalz verwendet wird, und hatte dort
die gleichen, wenn nicht noch schlimmere Probleme als hier.
Kann mich vielleicht jemand aufklären ??
Vielen herzlichen Dank !
Babs

Brigitte
13.09.02, 16:52
Hallo Babs,
je nach dem wo Du in Asien warst: 1) es wird z.T. auch jodiert 2)es wird viel Seefisch gegessen und auch Tang, beides ist jodhaltig bis hin für Europäer, die ja mit nicht so hohen Dosen aufgewachsen sind, nicht verträglichem Mengen.
LG
Brigitte

Simona
13.09.02, 23:06
H>Habe gerade ein bißchen im Netzt nach Jodallergie gestöbert und
>kann zu keinem klaren Ergebniss kommen.
>
>Einerseits wird von medizinischer Seite bestritten, daß es eine Jodallergie
>oder auch Jodakne überhaupt gibt, nur bei Einsatz von Kontrastmitteln oder
>hochdosierten Jodzusätzen in Tinturen oder ähnlichem.
>
>Andererseits steht in vielen Beipackzetteln von div. Medikamenten immer wieder
>das Wort `Jodüberempfindlichkeit´ erwähnt.
>
>Ich kann mich noch gut erinnern, daß ich in der Zeit als die Jodhysterie bei uns
>Anfing, auch auf diesen Zug aufgesprungen bin und möglichst nur Jodsalz verwendet habe. Was mich jetzt allerdings wundert, ich habe viel Zeit in Asien
>verbracht, wo ja meines Wissens nach kein Josdalz verwendet wird, und hatte dort
>die gleichen, wenn nicht noch schlimmere Probleme als hier.
>
>Kann mich vielleicht jemand aufklären ??
>
>Vielen herzlichen Dank !
>
>Babs
>Hallo,
das BgVV schreibt: eine Allergie gegen Jod und Jodsalz gibt es nicht. Habe aber
noch etwas anderes gefunden:
Bundesanzeiger 21.04.1998 Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit Iodmerkblätter-Verwendung von Iodtabletten zur Blockade
der Schilddrüse bei einem kerntechnischen Unfall. In diesem Schreiben steht
folgender Satz:
Personen mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Jod (sehr seltene
Erkrankungen wie echte Jodallergie, Dermatitis herpetiformis Duhring etc.)dürfen
keine Jodtabletten einnehmen. Demnach gibt es in seltenen Fällen also doch
eine echte Jodallergie.
Eine Studie über Akne kenne ich: in 240 Fällen von Akne hatten 92 Patienten
über mehrere Jahre iodiertes Salz genommen; bei allen begann eine rasche
Besserung, nachdem die Zufuhr des jodhaltigen Salzes gestoppt wurde.
Wenn Jodsalz doch keine Akne auslösen kann (angeblich), warum bessern sich
dann die Symtome nach Absetzen des Salzes??? Irgendwie seltsam!
Der neue Psyrembel von 2002 schreibt über Jodausschlag: Hautveränderungen,die
nach Aufnahme von Jod (z.B. in Medikamenten, Röntgenkontrastmitteln,Seefisch)
auftreten. Seefisch!!!! Nun fand ich aber vor kurzem jodierten Seefisch!
Jodierter Seefisch kann aber wohl keine Beschwerden auslösen, denn es gibt doch
keine Gesundheitsschäden durch jodierte Lebensmittel? Oder doch?
Ich weiß nur eines, ich reagiere heftig auf Jod, nenne meinen Zustand
Jodunverträglichkeit bei Hashimoto Thyreoiditis und sage nur eines: wer sucht,
der findet! Ich habe schon mehrere Personen ausfindig gemacht, die heftigst
auf Jod reagieren, die können sich das doch nicht alles einbilden.
Das BgVV gibt sich auch wahnsinnige Mühe, auf die Briefe von Betroffenen
einzugehen: ich teile meine Beschwerden dieser Behörde mit und bekomme
folgende Antwort: Zusammenfassend steht fest: physiologische Jodmengen von
100-200µg pro Tag zur Prophylaxe, wie sie auch in Form von Jodsalz aufgenommen
werden, haben einen günstigen Einfluss auf die Gesundheit. Es gibt keine
Veranlasseung für eine jodarme Ernährung.Diese Antwort war mir wirklich eine
wahre Hilfe! Ha!Ha!
Eigentlich müsste ich schon tot sein, denn ich meide Jod. Warum bin ich seither
"fit wie ein Turnschuh"?
Viele Grüße,das medizinische Weltwunder
Simona


>
>

Babs
14.09.02, 11:34
>H>Habe gerade ein bißchen im Netzt nach Jodallergie gestöbert und
>>kann zu keinem klaren Ergebniss kommen.
>>
>>Einerseits wird von medizinischer Seite bestritten, daß es eine Jodallergie
>>oder auch Jodakne überhaupt gibt, nur bei Einsatz von Kontrastmitteln oder
>>hochdosierten Jodzusätzen in Tinturen oder ähnlichem.
>>
>>Andererseits steht in vielen Beipackzetteln von div. Medikamenten immer wieder
>>das Wort `Jodüberempfindlichkeit´ erwähnt.
>>
>>Ich kann mich noch gut erinnern, daß ich in der Zeit als die Jodhysterie bei uns
>>Anfing, auch auf diesen Zug aufgesprungen bin und möglichst nur Jodsalz verwendet habe. Was mich jetzt allerdings wundert, ich habe viel Zeit in Asien
>>verbracht, wo ja meines Wissens nach kein Josdalz verwendet wird, und hatte dort
>>die gleichen, wenn nicht noch schlimmere Probleme als hier.
>>
>>Kann mich vielleicht jemand aufklären ??
>>
>>Vielen herzlichen Dank !
>>
>>Babs
>>Hallo,
>das BgVV schreibt: eine Allergie gegen Jod und Jodsalz gibt es nicht. Habe aber
>noch etwas anderes gefunden:
>Bundesanzeiger 21.04.1998 Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
>Reaktorsicherheit Iodmerkblätter-Verwendung von Iodtabletten zur Blockade
>der Schilddrüse bei einem kerntechnischen Unfall. In diesem Schreiben steht
>folgender Satz:
>Personen mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Jod (sehr seltene
>Erkrankungen wie echte Jodallergie, Dermatitis herpetiformis Duhring etc.)dürfen
>keine Jodtabletten einnehmen. Demnach gibt es in seltenen Fällen also doch
>eine echte Jodallergie.
>Eine Studie über Akne kenne ich: in 240 Fällen von Akne hatten 92 Patienten
>über mehrere Jahre iodiertes Salz genommen; bei allen begann eine rasche
>Besserung, nachdem die Zufuhr des jodhaltigen Salzes gestoppt wurde.
>Wenn Jodsalz doch keine Akne auslösen kann (angeblich), warum bessern sich
>dann die Symtome nach Absetzen des Salzes??? Irgendwie seltsam!
>Der neue Psyrembel von 2002 schreibt über Jodausschlag: Hautveränderungen,die
>nach Aufnahme von Jod (z.B. in Medikamenten, Röntgenkontrastmitteln,Seefisch)
>auftreten. Seefisch!!!! Nun fand ich aber vor kurzem jodierten Seefisch!
>Jodierter Seefisch kann aber wohl keine Beschwerden auslösen, denn es gibt doch
>keine Gesundheitsschäden durch jodierte Lebensmittel? Oder doch?
>
>Ich weiß nur eines, ich reagiere heftig auf Jod, nenne meinen Zustand
>Jodunverträglichkeit bei Hashimoto Thyreoiditis und sage nur eines: wer sucht,
>der findet! Ich habe schon mehrere Personen ausfindig gemacht, die heftigst
>auf Jod reagieren, die können sich das doch nicht alles einbilden.
>Das BgVV gibt sich auch wahnsinnige Mühe, auf die Briefe von Betroffenen
>einzugehen: ich teile meine Beschwerden dieser Behörde mit und bekomme
>folgende Antwort: Zusammenfassend steht fest: physiologische Jodmengen von
>100-200µg pro Tag zur Prophylaxe, wie sie auch in Form von Jodsalz aufgenommen
>werden, haben einen günstigen Einfluss auf die Gesundheit. Es gibt keine
>Veranlasseung für eine jodarme Ernährung.Diese Antwort war mir wirklich eine
>wahre Hilfe! Ha!Ha!
>Eigentlich müsste ich schon tot sein, denn ich meide Jod. Warum bin ich seither
>"fit wie ein Turnschuh"?
>Viele Grüße,das medizinische Weltwunder
>Simona
>
Hallo Simona,
Du triffst genau den Nagel auf den Kopf. Ich habe mir gerade das Buch
Jod-Krank bestellt und hoffe daraus einige Erkenntnisse zu erlangen.
Ich kann nicht genau sagen, ob ich auf Jod reagiere oder nicht, gefühlsmässig
würde ich sagen ja, aber ich kann es halt nicht belegen. Da ich leider auch
nicht weiß, wie ich jodhaltige Lebensmittel vermeiden kann. Nur allein mit
der Aussage Speisesalz enthalten, kann man ja nicht allzuviel anfangen, da das
Jod ja auch in anderern Form (Emulgatoren usw.) versteck enthalten sein kann.
Wie macht sich die Reaktion auf Jod bei Dir bemerkbar, welche Beschwerden hast Du ?
Liebe Grüße,
Babs

>>
>>
>

Simona
14.09.02, 21:15
>>H>Habe gerade ein bißchen im Netzt nach Jodallergie gestöbert und
>>>kann zu keinem klaren Ergebniss kommen.
>>>
>>>Einerseits wird von medizinischer Seite bestritten, daß es eine Jodallergie
>>>oder auch Jodakne überhaupt gibt, nur bei Einsatz von Kontrastmitteln oder
>>>hochdosierten Jodzusätzen in Tinturen oder ähnlichem.
>>>
>>>Andererseits steht in vielen Beipackzetteln von div. Medikamenten immer wieder
>>>das Wort `Jodüberempfindlichkeit´ erwähnt.
>>>
>>>Ich kann mich noch gut erinnern, daß ich in der Zeit als die Jodhysterie bei uns
>>>Anfing, auch auf diesen Zug aufgesprungen bin und möglichst nur Jodsalz verwendet habe. Was mich jetzt allerdings wundert, ich habe viel Zeit in Asien
>>>verbracht, wo ja meines Wissens nach kein Josdalz verwendet wird, und hatte dort
>>>die gleichen, wenn nicht noch schlimmere Probleme als hier.
>>>
>>>Kann mich vielleicht jemand aufklären ??
>>>
>>>Vielen herzlichen Dank !
>>>
>>>Babs
>>>Hallo,
>>das BgVV schreibt: eine Allergie gegen Jod und Jodsalz gibt es nicht. Habe aber
>>noch etwas anderes gefunden:
>>Bundesanzeiger 21.04.1998 Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
>>Reaktorsicherheit Iodmerkblätter-Verwendung von Iodtabletten zur Blockade
>>der Schilddrüse bei einem kerntechnischen Unfall. In diesem Schreiben steht
>>folgender Satz:
>>Personen mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Jod (sehr seltene
>>Erkrankungen wie echte Jodallergie, Dermatitis herpetiformis Duhring etc.)dürfen
>>keine Jodtabletten einnehmen. Demnach gibt es in seltenen Fällen also doch
>>eine echte Jodallergie.
>>Eine Studie über Akne kenne ich: in 240 Fällen von Akne hatten 92 Patienten
>>über mehrere Jahre iodiertes Salz genommen; bei allen begann eine rasche
>>Besserung, nachdem die Zufuhr des jodhaltigen Salzes gestoppt wurde.
>>Wenn Jodsalz doch keine Akne auslösen kann (angeblich), warum bessern sich
>>dann die Symtome nach Absetzen des Salzes??? Irgendwie seltsam!
>>Der neue Psyrembel von 2002 schreibt über Jodausschlag: Hautveränderungen,die
>>nach Aufnahme von Jod (z.B. in Medikamenten, Röntgenkontrastmitteln,Seefisch)
>>auftreten. Seefisch!!!! Nun fand ich aber vor kurzem jodierten Seefisch!
>>Jodierter Seefisch kann aber wohl keine Beschwerden auslösen, denn es gibt doch
>>keine Gesundheitsschäden durch jodierte Lebensmittel? Oder doch?
>>
>>Ich weiß nur eines, ich reagiere heftig auf Jod, nenne meinen Zustand
>>Jodunverträglichkeit bei Hashimoto Thyreoiditis und sage nur eines: wer sucht,
>>der findet! Ich habe schon mehrere Personen ausfindig gemacht, die heftigst
>>auf Jod reagieren, die können sich das doch nicht alles einbilden.
>>Das BgVV gibt sich auch wahnsinnige Mühe, auf die Briefe von Betroffenen
>>einzugehen: ich teile meine Beschwerden dieser Behörde mit und bekomme
>>folgende Antwort: Zusammenfassend steht fest: physiologische Jodmengen von
>>100-200µg pro Tag zur Prophylaxe, wie sie auch in Form von Jodsalz aufgenommen
>>werden, haben einen günstigen Einfluss auf die Gesundheit. Es gibt keine
>>Veranlasseung für eine jodarme Ernährung.Diese Antwort war mir wirklich eine
>>wahre Hilfe! Ha!Ha!
>>Eigentlich müsste ich schon tot sein, denn ich meide Jod. Warum bin ich seither
>>"fit wie ein Turnschuh"?
>>Viele Grüße,das medizinische Weltwunder
>>Simona
>>
>Hallo Simona,
>
>Du triffst genau den Nagel auf den Kopf. Ich habe mir gerade das Buch
>Jod-Krank bestellt und hoffe daraus einige Erkenntnisse zu erlangen.
>
>Ich kann nicht genau sagen, ob ich auf Jod reagiere oder nicht, gefühlsmässig
>würde ich sagen ja, aber ich kann es halt nicht belegen. Da ich leider auch
>nicht weiß, wie ich jodhaltige Lebensmittel vermeiden kann. Nur allein mit
>der Aussage Speisesalz enthalten, kann man ja nicht allzuviel anfangen, da das
>Jod ja auch in anderern Form (Emulgatoren usw.) versteck enthalten sein kann.
>
>Wie macht sich die Reaktion auf Jod bei Dir bemerkbar, welche Beschwerden hast Du ?
>
>Liebe Grüße,
>Babs
>
> Hallo Babs,
wenn ich im Essen zuviel Jod abbekomme, dann fangen meine Hände an zu zittern,
mein Herz klopft, ich werde total blaß und danach falle ich in so eine Art
Müdigkeitskoma. Bekomme ich über längere Zeit zu viel Jod ab (passiert mir
jetzt nicht mehr!), dann kribbeln meine Arme und Beine wie verrückt.
Der totale Zusammenbruch kam dann nicht gleich, sondern erst immer nach einigen
Wochen.Da hatte ich dann Lähmungserscheinungen! Ich möchte hier jetzt keinem
Angst machen, das ist wirklich nicht die Norm, habe keinen weiteren Hashi
kennengelernt, der das mit den Lähmungen hat. Einmal hatte ich auch eindeutig
einen metallischen Geschmack im Mund!
Mein Problem bestand vor allem auch darin, daß ich keinen Arzt fand, der überhaupt einmal bereit war, mit mir über dieses Thema zu sprechen. Im
Krankenhaus kam man auch nicht so einem klaren Ergebnis. Eventuell soll ich
eine Hashimoto-Enzephalopathie haben. Das letzte Krankenhaus ist aber nicht
bereit, meinen Fall in der Medline zu dokumentieren, dort stehen die anderen
Fälle! Große Frage, warum nicht? Ich hatte keine typischen Symptome, das ist dem Krankenhaus wohl zu heiß, eventuell eine Fehldiagnose zu veröffentlichen.
Sehstörungen hatte ich auch schon mal. Habe inzwischen in der Literatur eine
Beschreibung über Jodismus gefunden, dort finde ich meine Beschwerden.
Nachdem mir das mit dem Jod keiner glaubte, kaufte ich mir einen Computer,
fand sofort dieses Forum und las zufällig einen Satz von Frau Dr. Brakebusch:
Dieser lautete: bei Hashimoto handelt es sich häufig um eine Jodunverträglichkeit.Das war etwa letztes Jahr im Oktober.Hier im Forum habe
ich auch erst einmal von der Zwangsjodierung des Viehfutters etc. erfahren.
Nun versuche ich Jod zu meiden, wo es nur geht und ich hatte seither keinen
einzigen Rückfall mehr. Jod ganz zu vermeiden, ist ein Ding der Unmöglichkeit,
versuche halt zu sparen, wo es geht. Wenn ich mal eine jodierte Breze esse, merke ich nichts, irgendwie darf es halt nicht zu viel werden.
Nicht künstlich jodangereichert:
Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukte aus Spanien, Italien, Frankreich, Polen,
Ungarn und der Türkei.
Rindfleisch aus Argentinien
Obst und Gemüse aus Südländern (Italien, Spanien, Israel, Ungarn, Neuseeland
und Südafrika
Keine Fruchtkonserven, Konfitüren und Süßwaren mit E127
Kaufe nur irische Butter, italienische Salami, original französischen Käse,
spanischen Schinken.Meinen ganzen Jahresurlaub vergringe ich nur noch im
Ausland und da kaufe ich dann ein:H-Milch,H-Sahne,unjodierte Fertiggerichte,
Knorrsuppen etc. Habe zum Glück viele liebe Freunde, die auch gerne ins
Ausland fahren und mir dann schöne Leckereien mitbringen! Die Suche nach meinem
unjodierten Essen ist zeitaufwendig, aber das ist nichts, gegen das Gefühl
gelähmt im Rollstuhl zu landen, ständig irgendwelche Untersuchungen auf MS,
Rinderwahn etc. über mich ergehen zu lassen, als arbeitsunfähiger Sozialfall
zu enden....
Das Buch Jodkrank habe ich auch gelesen. Dort fand ich das auch mit dem Jodismus. Etwas scheinen unsere Proteste doch zu nützen. So schreibt die
Autorin z.B. in allen Krankenhäusern gibt es Jodsalz. Bei einem Krankenbesuch
in der Uniklinik Freiburg gab es vor einigen Wochen einen Zettel, da konnte man Essen ohne
Jodsalz bestellen! Sollte ich doch noch mal im Krankenhaus landen, dann weiß
ich, welche Klinik ich anpeile!...und wenn ich eine Person für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen dürfte, dann wäre es unsere liebe Frau Dr.
Brakebusch! Mein Leben ist wieder richtig schön und bald geht es wieder
ins Ausland! Da schlemme ich zwei Wochen im Hotel! Habe schon mit dem Koch
gesprochen, sicher ist sicher!
Liebe Grüße und vor allem nicht zu viel Jod,
Simona

>>>
>>>
>>
>

Simona
14.09.02, 22:12
>>H>Habe gerade ein bißchen im Netzt nach Jodallergie gestöbert und
>>>kann zu keinem klaren Ergebniss kommen.
>>>
>>>Einerseits wird von medizinischer Seite bestritten, daß es eine Jodallergie
>>>oder auch Jodakne überhaupt gibt, nur bei Einsatz von Kontrastmitteln oder
>>>hochdosierten Jodzusätzen in Tinturen oder ähnlichem.
>>>
>>>Andererseits steht in vielen Beipackzetteln von div. Medikamenten immer wieder
>>>das Wort `Jodüberempfindlichkeit´ erwähnt.
>>>
>>>Ich kann mich noch gut erinnern, daß ich in der Zeit als die Jodhysterie bei uns
>>>Anfing, auch auf diesen Zug aufgesprungen bin und möglichst nur Jodsalz verwendet habe. Was mich jetzt allerdings wundert, ich habe viel Zeit in Asien
>>>verbracht, wo ja meines Wissens nach kein Josdalz verwendet wird, und hatte dort
>>>die gleichen, wenn nicht noch schlimmere Probleme als hier.
>>>
>>>Kann mich vielleicht jemand aufklären ??
>>>
>>>Vielen herzlichen Dank !
>>>
>>>Babs
>>>Hallo,
>>das BgVV schreibt: eine Allergie gegen Jod und Jodsalz gibt es nicht. Habe aber
>>noch etwas anderes gefunden:
>>Bundesanzeiger 21.04.1998 Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
>>Reaktorsicherheit Iodmerkblätter-Verwendung von Iodtabletten zur Blockade
>>der Schilddrüse bei einem kerntechnischen Unfall. In diesem Schreiben steht
>>folgender Satz:
>>Personen mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Jod (sehr seltene
>>Erkrankungen wie echte Jodallergie, Dermatitis herpetiformis Duhring etc.)dürfen
>>keine Jodtabletten einnehmen. Demnach gibt es in seltenen Fällen also doch
>>eine echte Jodallergie.
>>Eine Studie über Akne kenne ich: in 240 Fällen von Akne hatten 92 Patienten
>>über mehrere Jahre iodiertes Salz genommen; bei allen begann eine rasche
>>Besserung, nachdem die Zufuhr des jodhaltigen Salzes gestoppt wurde.
>>Wenn Jodsalz doch keine Akne auslösen kann (angeblich), warum bessern sich
>>dann die Symtome nach Absetzen des Salzes??? Irgendwie seltsam!
>>Der neue Psyrembel von 2002 schreibt über Jodausschlag: Hautveränderungen,die
>>nach Aufnahme von Jod (z.B. in Medikamenten, Röntgenkontrastmitteln,Seefisch)
>>auftreten. Seefisch!!!! Nun fand ich aber vor kurzem jodierten Seefisch!
>>Jodierter Seefisch kann aber wohl keine Beschwerden auslösen, denn es gibt doch
>>keine Gesundheitsschäden durch jodierte Lebensmittel? Oder doch?
>>
>>Ich weiß nur eines, ich reagiere heftig auf Jod, nenne meinen Zustand
>>Jodunverträglichkeit bei Hashimoto Thyreoiditis und sage nur eines: wer sucht,
>>der findet! Ich habe schon mehrere Personen ausfindig gemacht, die heftigst
>>auf Jod reagieren, die können sich das doch nicht alles einbilden.
>>Das BgVV gibt sich auch wahnsinnige Mühe, auf die Briefe von Betroffenen
>>einzugehen: ich teile meine Beschwerden dieser Behörde mit und bekomme
>>folgende Antwort: Zusammenfassend steht fest: physiologische Jodmengen von
>>100-200µg pro Tag zur Prophylaxe, wie sie auch in Form von Jodsalz aufgenommen
>>werden, haben einen günstigen Einfluss auf die Gesundheit. Es gibt keine
>>Veranlasseung für eine jodarme Ernährung.Diese Antwort war mir wirklich eine
>>wahre Hilfe! Ha!Ha!
>>Eigentlich müsste ich schon tot sein, denn ich meide Jod. Warum bin ich seither
>>"fit wie ein Turnschuh"?
>>Viele Grüße,das medizinische Weltwunder
>>Simona
>>
>Hallo Simona,
>
>Du triffst genau den Nagel auf den Kopf. Ich habe mir gerade das Buch
>Jod-Krank bestellt und hoffe daraus einige Erkenntnisse zu erlangen.
>
>Ich kann nicht genau sagen, ob ich auf Jod reagiere oder nicht, gefühlsmässig
>würde ich sagen ja, aber ich kann es halt nicht belegen. Da ich leider auch
>nicht weiß, wie ich jodhaltige Lebensmittel vermeiden kann. Nur allein mit
>der Aussage Speisesalz enthalten, kann man ja nicht allzuviel anfangen, da das
>Jod ja auch in anderern Form (Emulgatoren usw.) versteck enthalten sein kann.
>
>Wie macht sich die Reaktion auf Jod bei Dir bemerkbar, welche Beschwerden hast Du ?
>
>Liebe Grüße,
>Babs
>
> Hallo Babs,
schon wieder ich! Ist mir gerade noch etwas eingefallen.Eine Jodunverträglichkeit bei HT bezeichnet man nicht als Allergie. Bei einer
Allergie hat man allergische Reaktionen (Ausschlag Juckreiz).
Im Prinzip ist es aber für die tägliche Praxis egal, wie man das jetzt nennt.
Habe mal jemanden erzählt, ich hätte eine
autoimmunbedingte Enzephalopathie bei Hashimoto Thyreoiditis!Das Gesicht hättet
Ihr sehen sollen! Kapiert kein Mensch! So sage ich jetzt immer zu den Leuten,
ich hätte eine Jodallergie, darunter können sich die Leute etwas vorstellen,
obwohl es nicht ganz korrekt ist!
Simona
>>>
>>>
>>
>

Kerstin
14.09.02, 22:23
Liebe Simona,
Du schreibst was über metallischen Geschmack, hast Du eine Ahnung, woher der kommt?
Liebe Grüße
Kerstin

Gabi
15.09.02, 00:23
Hallo, ich habe das auch zeitweise, habe aber immer angenommen, das kommt von meinen blöden Amalgamfüllungen.
Liebe Grüsse, Gabi
>Liebe Simona,
>
>Du schreibst was über metallischen Geschmack, hast Du eine Ahnung, woher der kommt?
>
>Liebe Grüße
>Kerstin

Hannika
15.09.02, 10:52
>Hallo, ich habe das auch zeitweise, habe aber immer angenommen, das kommt von meinen blöden Amalgamfüllungen.
>Liebe Grüsse, Gabi
>
>>Liebe Simona,
>>
>>Du schreibst was über metallischen Geschmack, hast Du eine Ahnung, woher der kommt?
>>
>>Liebe Grüße
>>Kerstin
>
Euch einen schönen Sonntag,
diesen metallischen Geschmack führte ich zurück auf die Amalgamfüllungen in Verbindung mit
Lebensmittel (Dose)! Seit dem ich dieses meide, habe ich die Beschwerden nicht mehr!!
Also Tiefkühlkost und nur frische Lebensmitte!
Merke also sofort, wenn mir einer eine "Dose unterjubelt", bin ein guter "Tester" geworden!
Sofort tritt der Geschmack auf, im übrigen trat ein vermehrtes starkes "Ziehen" der Zähne auf,
daß ich mir manchmal den "Mund" zuhielt!
Vielleicht ist es Euch auch noch so ergangen??
Liebe Grüße
Hannika :-)))
die Zähne

Gabi
15.09.02, 11:02
Guten Morgen Hannika,
das Einzige, was ich aus der Dose zu mir nehme, ist Mais. Ansonsten nur frisch oder tiefgefroren. Das kann es also bei mir nicht sein. Ich hatte auf Fruchtsaft (O-Saft) oder Tomaten (Säure) getippt, kann es aber nicht mit Bestimmtheit sagen. Zumal es manchmal zwischen den Mahlzeiten auftritt, sozusagen aus heiterem Himmel. *Gesund* scheint das auf keinen Fall zu sein. Habe bald das Gefühl, daß man mich aufgrund der vielen chemischen Belastungen später mal *entsorgen* muß.
Und das, obwohl ich so bemüht bin, möglichst unbelastet und gesund zu essen/leben. *grummel*
Dir noch einen schönen Restsonntag, Gabi

>>Hallo, ich habe das auch zeitweise, habe aber immer angenommen, das kommt von meinen blöden Amalgamfüllungen.
>>Liebe Grüsse, Gabi
>>
>>>Liebe Simona,
>>>
>>>Du schreibst was über metallischen Geschmack, hast Du eine Ahnung, woher der kommt?
>>>
>>>Liebe Grüße
>>>Kerstin
>>
>Euch einen schönen Sonntag,
>diesen metallischen Geschmack führte ich zurück auf die Amalgamfüllungen in Verbindung mit
>Lebensmittel (Dose)! Seit dem ich dieses meide, habe ich die Beschwerden nicht mehr!!
>Also Tiefkühlkost und nur frische Lebensmitte!
>Merke also sofort, wenn mir einer eine "Dose unterjubelt", bin ein guter "Tester" geworden!
>Sofort tritt der Geschmack auf, im übrigen trat ein vermehrtes starkes "Ziehen" der Zähne auf,
>daß ich mir manchmal den "Mund" zuhielt!
>Vielleicht ist es Euch auch noch so ergangen??
>Liebe Grüße
>Hannika :-)))
>die Zähne

Hannika
15.09.02, 11:23
>Hallo Gabi,
interssant zu hören, aber das wird schon sehr unterschiedlich sein! Man weiß inzwischen,
bei dem " Einen" trifft es zu, bei dem "Anderen" nicht !
Ist auch gut so, sonst wären wir ja alle "gleich"!!! :-)))
Dir auch noch einen sonnigen Restsonntag und ich
grüße " Queen Strohkranz"
( eine köstliche Beschreibung )!! :-))
Hannika
>>

Pauline
15.09.02, 16:53
>Habe gerade ein bißchen im Netzt nach Jodallergie gestöbert und
>kann zu keinem klaren Ergebniss kommen.
>>Einerseits wird von medizinischer Seite bestritten, daß es eine Jodallergie
>oder auch Jodakne überhaupt gibt, nur bei Einsatz von Kontrastmitteln oder
>hochdosierten Jodzusätzen in Tinkturen oder ähnlichem.
Hallo babs,
Es gibt "eine Jodallergie".
Bei mir wurde eine Jodallergie Typ IV nachgewiesen.
Typ IV ist eine zellvermittelte und keine antikörpervermittelte Reaktion.
Nachdem ich bei einem minimalen Eingriff kollabiert bin, wurde ich vorsichtig.
Vor einer Spondylodese sollten eine Ganzkörperszintigraphie und sonstige Untersuchungen durchgeführt werden. Es wurde immer nachgefragt, ob ich eine Jodallergie hätte. Ich habe dies immer verneint, weil ich keine Ahnung, keinen blassen Schimmer oder was soll das sein hatte? Jodallergie wurde nie untersucht oder von irgendeinem Arzt angesprochen.
Aufgrund meiner vielseitigen Beschwerden zog ich eher eine evtl. Amalgamvergiftung in Betracht.
Eine evtl. Amalgamallergie ließ ich beim Allergologen untersuchen und durch irgendeinem Geistesblitz auch gleichzeitig Jodallergie mit abtesten (bei mir ein Wunder, da ich mich seit Jahren nur noch als Dumpfbacke erlebt habe).
Ups ich komme jetzt nicht weiter. Schreib irgendwann einmal wieder
Pauline

nette
15.09.02, 16:58
Hallo Kerstin,
den metallischen Geschmack kenne ich auch, seit ich Hashi habe. Steht nicht in Zusammenhang mit Jod bei mir, sondern tritt z.B. beim Erhöhen der Hormondosis vorübergehend auf. Hatte ich aber auch in UF, merkwürdigerweise fast immer Montags! Also entweder das Wochende hat mich damals total angestrengt oder was sonst? Geht aber immer wieder weg. Ich habe wirklich nicht festgestellt, daß es mit Speisen zusammenhängt, ist oft schon vor dem Früstück da.
Liebe Grüße,
nette
>Liebe Simona,
>
>Du schreibst was über metallischen Geschmack, hast Du eine Ahnung, woher der kommt?
>
>Liebe Grüße
>Kerstin

Babs
16.09.02, 10:49
Hallo an alle,
habe diese Problem schon seit mehr als 6 Jahren und Magenspiegelung,
Darmspiegelung, H2-Atemtest, Amalgamentfernung haben nichts gebracht.
Habe jetzt einen Zusammenhang zwischen jodhaltigen Nahrungsmitteln und
dem Geschmack festgestellt. Das Überschüssige Jod sammelt sich in den
Schleimhäuten und daher auch der Geschmack.
Was mir hilft ist Oelziehen mit Sonnenblumenöl und viel schwitzen,
Sauna, Sport usw.
Liebe Grüße, Babs

Kerstin
16.09.02, 15:04
Liebe nette & alle,
Guido hatte zeitweise einen starken metallischen Geschmack im Mund - und sogar sein Blut roch und schmeckte wirklich extrem metallisch. Das fand ich komisch...
Liebe Grüße
Kerstin