Gaby
13.09.02, 13:20
hallo Susi, hallo Norbert,
vielen Dank für die Infos! Ich habe inzwischen auch noch weiter gesucht und folgendes Abstract gefunden:
http://link.springer-y.com/link/service/journals/00115/bibs/0071006/00710489.htm
"Der Nervenarzt"
Abstract Volume 71 Issue 6 (2000) pp 489-494
ergebnisse & kasuistik: Hashimoto-Enzephalopathie
Steroid-sensitive Enzephalopathie bei Hashimoto-Thyreoiditis
Hashimoto‘s encephalopathy. Steroid-responsive encephalopathy associated with Hashimoto‘s thyroiditis
M. Hartmann, B. Schaner, K. Scheglmann, A. Bücking, R. Pfister
Neurologische Klinik und Klinische Neurophysiologie, Zentralklinikum Augsburg
Zusammenfassung
Als Hashimoto-Enzephalopathie wird eine steroid-sensitive, schubförmig oder stetig progrediente Enzephalopathie bezeichnet, welche mit einer Hashimoto-Thyreoiditis assoziiert ist. Charakteristische klinische Befunde sind Verwirrtheit, epileptische Anfälle, Vigilanzminderung, schlaganfallähnliche Episoden, Myoklonien und Tremor. Die Liquordiagnostik zeigt meist eine Proteinerhöhung ohne Pleozytose, das EEG generalisierte und umschriebene Verlangsamungen, seltener triphasische Wellen und epilepsietypische Potentiale; die zerebrale Bildgebung mittels CT oder MRT sowie die zerebrale Angiographie sind in der Regel normal. Wir stellen 2 Patientinnen im Alter von 55 und 77 Jahren vor, bei denen die Symptome einer Hashimoto-Enzephalopathie gut auf eine Behandlung mit Steroiden ansprachen, und geben einen Überblick über die Literatur. "
Norbert, ich habe nochmal "deine Theorie" nachgelesen:
"Bei dem Test wird nun TRH gespritzt. Nach einer halben Stund wird dann Blut abgenommen und das TSH bestimmt. Steigt das TSH su sehr an, deutet das darauf hinn, daß die Schilddrüse nicht genug leisten kann um die Spizenbelastungen abzudecken.
Als eine Nebenwirkung des TRH Tests ist bekannt, daß dadurch ein epileptischer Anfall ausgelöst werden kann.
Soweit ist alles medizinisch gesichert.
Bekannt ist auch, daß bei erhöhtem Energiebedarf TRH und TSH hochgefahren werden um die Schilddrüse zur Hormonausschüttung anzuregen.
Die SD Hormone Selber regeln dann die TRH/TSH Auschüttung wieder zurück.
Nun kommt meine Theorie:
Sollte die Schilddrüse nicht in der Lage sein schnell genug eine ausreichende Menge an Hormonen auszuschütten bzw. die Hormone zu schnell wieder verbraucht werden z.B. durch ein rasch ansteigendes Fieber könnte es möglich sein, daß ähnlich wie beim TRH Test durch einen zu hohen TRH Spiegel ein Anfall ausgelöst wird."
***Ich denke, das könnten zwei verschiedene Dinge sein (Enzephalopathie/Anfall beim TRH Test) , oder !? ***
Das sind im Moment aber keine dringlichen oder praktisch relevanten "Forschungen" - ihr ´müßt´ das nicht weiter vertiefen ...
Liebe Grüße
Gaby
vielen Dank für die Infos! Ich habe inzwischen auch noch weiter gesucht und folgendes Abstract gefunden:
http://link.springer-y.com/link/service/journals/00115/bibs/0071006/00710489.htm
"Der Nervenarzt"
Abstract Volume 71 Issue 6 (2000) pp 489-494
ergebnisse & kasuistik: Hashimoto-Enzephalopathie
Steroid-sensitive Enzephalopathie bei Hashimoto-Thyreoiditis
Hashimoto‘s encephalopathy. Steroid-responsive encephalopathy associated with Hashimoto‘s thyroiditis
M. Hartmann, B. Schaner, K. Scheglmann, A. Bücking, R. Pfister
Neurologische Klinik und Klinische Neurophysiologie, Zentralklinikum Augsburg
Zusammenfassung
Als Hashimoto-Enzephalopathie wird eine steroid-sensitive, schubförmig oder stetig progrediente Enzephalopathie bezeichnet, welche mit einer Hashimoto-Thyreoiditis assoziiert ist. Charakteristische klinische Befunde sind Verwirrtheit, epileptische Anfälle, Vigilanzminderung, schlaganfallähnliche Episoden, Myoklonien und Tremor. Die Liquordiagnostik zeigt meist eine Proteinerhöhung ohne Pleozytose, das EEG generalisierte und umschriebene Verlangsamungen, seltener triphasische Wellen und epilepsietypische Potentiale; die zerebrale Bildgebung mittels CT oder MRT sowie die zerebrale Angiographie sind in der Regel normal. Wir stellen 2 Patientinnen im Alter von 55 und 77 Jahren vor, bei denen die Symptome einer Hashimoto-Enzephalopathie gut auf eine Behandlung mit Steroiden ansprachen, und geben einen Überblick über die Literatur. "
Norbert, ich habe nochmal "deine Theorie" nachgelesen:
"Bei dem Test wird nun TRH gespritzt. Nach einer halben Stund wird dann Blut abgenommen und das TSH bestimmt. Steigt das TSH su sehr an, deutet das darauf hinn, daß die Schilddrüse nicht genug leisten kann um die Spizenbelastungen abzudecken.
Als eine Nebenwirkung des TRH Tests ist bekannt, daß dadurch ein epileptischer Anfall ausgelöst werden kann.
Soweit ist alles medizinisch gesichert.
Bekannt ist auch, daß bei erhöhtem Energiebedarf TRH und TSH hochgefahren werden um die Schilddrüse zur Hormonausschüttung anzuregen.
Die SD Hormone Selber regeln dann die TRH/TSH Auschüttung wieder zurück.
Nun kommt meine Theorie:
Sollte die Schilddrüse nicht in der Lage sein schnell genug eine ausreichende Menge an Hormonen auszuschütten bzw. die Hormone zu schnell wieder verbraucht werden z.B. durch ein rasch ansteigendes Fieber könnte es möglich sein, daß ähnlich wie beim TRH Test durch einen zu hohen TRH Spiegel ein Anfall ausgelöst wird."
***Ich denke, das könnten zwei verschiedene Dinge sein (Enzephalopathie/Anfall beim TRH Test) , oder !? ***
Das sind im Moment aber keine dringlichen oder praktisch relevanten "Forschungen" - ihr ´müßt´ das nicht weiter vertiefen ...
Liebe Grüße
Gaby