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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : und sie spinnen doch - Bericht über Check der NNR



Johanna
12.09.02, 11:47
Hallo,
ich habe mal wieder ein paar Arztbesuche hinter mir – und wollte jetzt einfach mal kurz berichten.
Ende Juni bin ich zu einem Endokrinologen gegangen, um die Nebennierenfunktion checken zu lassen, da verschiedene Symptome darauf hindeuteten, dass damit vielleicht etwas faul ist.
Zunächst gab es Probleme mit T3 – ich nahm damals 20 μg T3 und 125 μg T4 die Schilddrüsenwerte waren eigentlich okay der die freien Werte relativ mittig im Intervall der TSH-Wert, wie bei Kombis häufig suppremiert. Damit hatte mein Arzt Probleme – ich auch etwas - ich war ziemlich aufgekratzt und habe ziemlich stark auf alles überreagiert. Ich halte den Mann insgesamt nicht für unfähig und komme eigentlich ganz gut mit ihm zurecht, so dass es mir zumindest einen Versuch Wert war noch mal rein T4 (höher dosiert) zu probieren. Das klappt in der Zwischenzeit auch ganz gut und ist so in Ordnung für mich.
Die Nebennierenantikörper und Elektrolyte wurden damals auch untersucht – ohne Befund.
Dann wurde der Cortisolwert über 24 h Sammelurin gemessen – und ganz überraschend war dieser Wert dann auf einmal zu hoch. Das Ergebnis im Abstand von 10 Tagen überprüft und bestätigt.
Symptommäßig stimmen ein paar Sachen aber ich habe kein Mondgesicht, keinen Büffelnacken – und schon gar kein Fettansammlungen am Bauch , dünne schlecht heilende Haut, Akne und Zyklusstörungen stimmen dann wieder.
Bei körperlicher Belastung sinkt mein Blutdruck stark ab, ich bin ungewöhnlich braun, habe nie Hunger – esse mehr vernunftmäßig – zwar extrem wenig und über den ganzen Tag verteilt , aber so halte ich wenigstens mein Gewicht und nehme nicht weiter ab und das Unterzuckern habe ich damit auch in den Griff gekriegt. (Also symptommäßig eher Cortisolmangel).

Um die Geschichte weiter abzuklären wurde ein Suppressionstest mit Dexamethason gemacht - das macht man zum Ausschluss des Cushing Syndroms. Dieser Test war positiv, d.h. der Cortisolwert war damit suppremierbar und „nicht pathologisch“.
Warum die Cortisolwerte im Sammelurin so hoch sind konnte mir mein Arzt nicht sagen – aber er hat mir auch nicht irgendeinen Schmarrn erzählt, sondern gesagt „er weiß es nicht“. Damit kann ich leben – anscheinend passiert bei Hashi soviel - "die anderen Hormone spinnen fleißig mit" , mit dem man nicht rechnet.
Ich denke man wird es weiter beobachten müssen – aber im Moment brauche ich jetzt erst mal Ärztepause – kein Warten mehr auf irgendwelche Werte ... . Das kann glaub’ ich jeder von Euch nachvollziehen.
Ich hoffe der Bericht hilft jemandem anders weiter – für mich ist es auch interessant zu wissen, ob jemand ähnlich Erfahrungen gemacht hat.
Liebe Grüße Johanna

Marion Lüder
13.09.02, 02:01
Hallo Johanna,
der Cortisol-Test mit dem 24-h-Urin soll veraltet und nicht sehr aussagekräftig sein; das habe ich auf einem NNR-Hypophysen-Tag an der Uni Heidelberg im März gehört. War das das einzige Indiz bei Dir für ÜF?
Deine Symptome (Braunfärbung!) sprechen wirklich eher für UF. Laß´doch mal das ACTH und DHEA-S bestimmen und einen Cortisol-Stimulationstest machen.
Lieben Gruß
Marion
>Hallo,
>ich habe mal wieder ein paar Arztbesuche hinter mir – und wollte jetzt einfach mal kurz berichten.
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>Ende Juni bin ich zu einem Endokrinologen gegangen, um die Nebennierenfunktion checken zu lassen, da verschiedene Symptome darauf hindeuteten, dass damit vielleicht etwas faul ist.
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>Zunächst gab es Probleme mit T3 – ich nahm damals 20 ?g T3 und 125 ?g T4 die Schilddrüsenwerte waren eigentlich okay der die freien Werte relativ mittig im Intervall der TSH-Wert, wie bei Kombis häufig suppremiert. Damit hatte mein Arzt Probleme – ich auch etwas - ich war ziemlich aufgekratzt und habe ziemlich stark auf alles überreagiert. Ich halte den Mann insgesamt nicht für unfähig und komme eigentlich ganz gut mit ihm zurecht, so dass es mir zumindest einen Versuch Wert war noch mal rein T4 (höher dosiert) zu probieren. Das klappt in der Zwischenzeit auch ganz gut und ist so in Ordnung für mich.
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>Die Nebennierenantikörper und Elektrolyte wurden damals auch untersucht – ohne Befund.
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>Dann wurde der Cortisolwert über 24 h Sammelurin gemessen – und ganz überraschend war dieser Wert dann auf einmal zu hoch. Das Ergebnis im Abstand von 10 Tagen überprüft und bestätigt.
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>Symptommäßig stimmen ein paar Sachen aber ich habe kein Mondgesicht, keinen Büffelnacken – und schon gar kein Fettansammlungen am Bauch , dünne schlecht heilende Haut, Akne und Zyklusstörungen stimmen dann wieder.
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>Bei körperlicher Belastung sinkt mein Blutdruck stark ab, ich bin ungewöhnlich braun, habe nie Hunger – esse mehr vernunftmäßig – zwar extrem wenig und über den ganzen Tag verteilt , aber so halte ich wenigstens mein Gewicht und nehme nicht weiter ab und das Unterzuckern habe ich damit auch in den Griff gekriegt. (Also symptommäßig eher Cortisolmangel).
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>Um die Geschichte weiter abzuklären wurde ein Suppressionstest mit Dexamethason gemacht - das macht man zum Ausschluss des Cushing Syndroms. Dieser Test war positiv, d.h. der Cortisolwert war damit suppremierbar und „nicht pathologisch“.
>Warum die Cortisolwerte im Sammelurin so hoch sind konnte mir mein Arzt nicht sagen – aber er hat mir auch nicht irgendeinen Schmarrn erzählt, sondern gesagt „er weiß es nicht“. Damit kann ich leben – anscheinend passiert bei Hashi soviel - "die anderen Hormone spinnen fleißig mit" , mit dem man nicht rechnet.
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>Ich denke man wird es weiter beobachten müssen – aber im Moment brauche ich jetzt erst mal Ärztepause – kein Warten mehr auf irgendwelche Werte ... . Das kann glaub’ ich jeder von Euch nachvollziehen.
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>Ich hoffe der Bericht hilft jemandem anders weiter – für mich ist es auch interessant zu wissen, ob jemand ähnlich Erfahrungen gemacht hat.
>
>Liebe Grüße Johanna
>

Alenka
13.09.02, 09:22
Hallo!
Vielleicht wäre Salivadiagnostik das richtige (4-mal pro Tag). Ist dir folgende Seite bekannt?
http://www.salivadiagnostics.de/
Liebe Grüße
Alenka