Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : hashimoto und mehrere Fehlgeburten
Christina Hassenstein
10.11.01, 09:18
Liebes Forum!
Bei mir wurde Anfang 1999 eine Thyreo. Hashimoto festgestellt.
Der TSH lag damal bei 203,6 uU/ml (Messwert wurde kontrolliert!).
Nach der Einnahme von Thyroxin 75 verringerte sich der TSH auf
10,9 uU/ml (März 99) dann auf 2,4 (Juli 99) dann auf 1,21 uU/ml (Dez. 99)
die MAK waren > 5000 U/ml und TAK = 580 U/ml.
Ähnliche Werte hatte ich dann auch im Mai 2000 (TSH 1,6 uU/l, MAK>5000,
TAK 510 U/ml).
Im November 2001 wurde ich dann schwanger und hatte ein Fehlgeburt
im Januar (8. SSW), darauf war ich ganz kurz schwanger, darauhin
war ich dann schwanger im Juli. Diese Schwangerschaft
endetet mit einer Fehlgeburt in der 17. SSW im Oktober. Meine Schilddrüsen-
werte wurden 2001 dreimal kontrolliert:
April: TSH 2,03 uU/ml, fr. T3 4,3 pmol/l, fr. T418,6 pmol/l
Juli: TSH 3,97 uU/ml, fr. T3 2,78 pg/ml, fr. T4 1,29 ng/gl (leide andere Einheit bei T3 und T4)
September: TSH 3,33 uU/ml
Während der Schwangerschaften nahm ich Jodid 100 ein.
Nun meine Fragen: War die Schilddrüse während der Schwangerschaften
vielleicht falsch eingestellt? Hätte ich öfter zur Kontrolle gehen sollen?
Können die Fehlgeburten mit der Hashimoto in Zusammenhang stehen?
Die Ärztin sagt immer nur, dass die Hashimoto gut eingestellt war, aber
meine Werte schwankten ja von 1999 bis 2001. Mein Ärztin wehrt sich
gegen häufige Kontrollen, einmal im Jahr ist genug, während der Schwanger-
schaft reicht zweimal im Jahr. Stimmt das?
Ich bin mittlerweile sehr traurig und weiss nicht mehr weiter! Wie kann ich
ausschliessen, dass die Hashimoto mit den Fehlgeburten zu tun hat.
Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemant helfen kann!
Viele Grüße
Christina Hassenstein
Hallo Christina!
Ich muss mich leider auch mit dem Thema Schwangerschaft / Fehlgeburten und Hashi auseinandersetzen...
Hier kurz meine Erkenntnisse:
Es wird von verschiedenen Seiten (Prof. Hotze aus Mainz, http://thyroid.about.com - eine amerikanische Webseite etc.) empfohlen, den TSH-Wert auf 0,5 bis 1,0 zu stabilisieren. Dein TSH-Wert erscheint mir immer noch sehr hoch. Des weiteren hat man festgestellt, dass Kombipräparate, die T3 und T4 enthalten, die gesamte Stoffwechsellage und auch die Sexualhormone, die an einer SS maßgeblich beteiligt sind, sehr günstig beeinflussen können. Eine Umstellung auf Prothyrid oder Novothyral kann sinnvoll sein.
Du schreibst, dass du Jod während der SS einnimmst. Sicher weißt du, dass bei Hashi absolut kein Jod eingenommen werden darf, da dies den Autoimmunprozess ankurbelt. Bei SS sind sich die Ärzte in punkto Hashi uneinig, manche sagen, dass man trotzdem Jod einnehmen kann, andere verneinen dies. Bei dir kann es gut sein, dass diese Jodeinnahme ungünstig ist; ich würde an deiner Stelle bei der nächsten SS (die ja hoffentlich eintritt!) die Jodtabletten weglassen. Prof. Hotze/bzw seine Assistenzärztin hat mir empfohlen, stattdessen z.B. Fisch zu essen, damit eine Minimalversorgung mit Jod während der SS gewährleistet ist.
Des weiteren wurde mir nahegelegt, im Falle einer SS meine SD-Werte ENGMASCHIG zu überwachen, alle vier Wochen mindestens, und die Hormondosis unbedingt (angepasst) zu steigern. Durch den starken Anstieg von Östrogenen etc in der SS werden mehr SD-Hormone "gebunden", von daher ein unweigerlicher Mehrbedarf.
Ärzte, die dir eine derartige Überwachung verweigern, solltest du nicht mehr aufsuchen.
Liebe Grüße
Elodie
>Liebes Forum!
>Bei mir wurde Anfang 1999 eine Thyreo. Hashimoto festgestellt.
>Der TSH lag damal bei 203,6 uU/ml (Messwert wurde kontrolliert!).
>Nach der Einnahme von Thyroxin 75 verringerte sich der TSH auf
>10,9 uU/ml (März 99) dann auf 2,4 (Juli 99) dann auf 1,21 uU/ml (Dez. 99)
>die MAK waren > 5000 U/ml und TAK = 580 U/ml.
>Ähnliche Werte hatte ich dann auch im Mai 2000 (TSH 1,6 uU/l, MAK>5000,
>TAK 510 U/ml).
>Im November 2001 wurde ich dann schwanger und hatte ein Fehlgeburt
>im Januar (8. SSW), darauf war ich ganz kurz schwanger, darauhin
>war ich dann schwanger im Juli. Diese Schwangerschaft
>endetet mit einer Fehlgeburt in der 17. SSW im Oktober. Meine Schilddrüsen-
>werte wurden 2001 dreimal kontrolliert:
>April: TSH 2,03 uU/ml, fr. T3 4,3 pmol/l, fr. T418,6 pmol/l
>Juli: TSH 3,97 uU/ml, fr. T3 2,78 pg/ml, fr. T4 1,29 ng/gl (leide andere Einheit bei T3 und T4)
>September: TSH 3,33 uU/ml
>Während der Schwangerschaften nahm ich Jodid 100 ein.
>Nun meine Fragen: War die Schilddrüse während der Schwangerschaften
>vielleicht falsch eingestellt? Hätte ich öfter zur Kontrolle gehen sollen?
>Können die Fehlgeburten mit der Hashimoto in Zusammenhang stehen?
>Die Ärztin sagt immer nur, dass die Hashimoto gut eingestellt war, aber
>meine Werte schwankten ja von 1999 bis 2001. Mein Ärztin wehrt sich
>gegen häufige Kontrollen, einmal im Jahr ist genug, während der Schwanger-
>schaft reicht zweimal im Jahr. Stimmt das?
>Ich bin mittlerweile sehr traurig und weiss nicht mehr weiter! Wie kann ich
>ausschliessen, dass die Hashimoto mit den Fehlgeburten zu tun hat.
>Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemant helfen kann!
>Viele Grüße
>Christina Hassenstein
>
Liebe Christina,
ich (43,w) schreibe dir deshalb, da ich über diese Zusammenhänge früher keine Ahnung hatte. Ich selbst habe 8 mal das Baby verloren, meistens um die 8 SSW. Eine war Ausnahme, die war schon 12. Ich habe auch kein Kind bekommen. Ich habe damals geraucht, 20-30 am Tag. Mein Mann (Männer) auch. Das hat auch mit dem Samenqualität zu tun: Raucherspermien sind nicht so gute Qualität und es kann gerade bis zum 12 SSW dann als Ausschuss gelten und wird "entsorgt" von Mutter Natur. Jetzt habe noch dazu (wegen die vielen Ausschäbungen? oder wegen Hormonmangel?) Ashermann-Syndrom, wo der Gebärmutterschleimhaut zu Grunde gegangen ist.
Erst seit 4 Jahren wurde festgestellt, dass ich Hashi habe. Ich wolte keinen Hormone schlucken, ich nahm Jod. Es war auch ein zeitlang gut, aber dann im Vorjahr ist mir dann ganz miserabel gegangen. Jod ist nicht gut für Hashi-kranke: gerade deshalb wird Hormon ersetzt, damit die gewebe von SD entlastet wird.
Jetzt geht schon sehr gut, gestern habe ich meine Befunde bekommen TSH:2,8 µU/ml.
Vor 3 Monaten war ich kurz in ÜF, TSH war nicht messbar und schon Zucker war in der Harn. Meine Hausarzt hat es deshalb öfters kontrollieren lassen, da ich mein Hormonersatz aus T3 und T4 kombiniere. Seit ich es so genommen habe, war mir besser. Es ist gelungen, die optimale Dosierung zu erreichen, was jetzt ganz wenig:6,25 µg T3 und 50µg T4 gleich in der Früh, auf nüchternde Magen und eine Stunde nichts essen und trinken.
Bei mir ist noch ein Grund war, ich bin auf Elektrizität empfindlich und wohne in einem Haus, wo alles strahlt: es gibt 2 Hochspannungs-Überlandleitungen in der Nähe (300m), dann eine Hochspannungsleitung in die Erde vor und neben uns (5-10 m) neben uns das Trafohaus für die Siedlung (7m) in 400 m Luftlinie eine doppelte Basisstation für irgendeine Mobilfunknetz, in der Nachbar eine Funkamateur, gegenüber 2 Fernsehersender, 1 Richtstrahlsender. Ich habe meine neue Wohnung vollgeladen mit Elektronik um mich. PC, Fernseher gleich beim Kopf, überall Energiesparlampen, Federkernmatraze, Halskette, Haarspange aus Metall, goldene Ohrstecker. Und stundenlang vorm PC gehockt!
Jetzt habe ich alles saniert und jetzt geht mir viel besser, meine andere Krankheiten sind im Verschwinden. (Zu grössten Entsetzen meine Ärzte. hi-hi-hi) Bei der gestrige Lungenfunktion habe ich schon ohne Medis 118% Leistung erbracht beim blasen, was früher noch 43% war!
Zu Schwangerschaft braucht man/frau Einiges: Hormonlage sollte ganz in Ordnung sein. War bei dir z.B auch die weibliche und männliche Hormone bestimmt?
Ich meine z.B. Östrogen, Progesteron, Prolaktin (sehr wichtig, als Indikator, da während Belastungszuständen (Stressantwort) wird die Reproduktion damit unterdrück, Androgene, ß-HCG? Und was noch recht wiel ausmacht und eigentlich kein dürfte wem SD-Hormone verschreiben ohne Bestimmung des Cortisols im Blut. Es wird sogar im Beipackzettel geschrieben, aber kaum halten sie sich daran die Ärzte.
Wenn dich von deine Ärztin nicht gut betreut fühlst, dann bleibt es doir überlassen, ob du weiter bei ihr bleibst. Ich war dumm genug (ob ich selbst Krankenschwester bin!) auf meine Gyn(s) hören: "Alles in Ordnung. Sie sollen es halt weiterprobieren. Es wird schon klappen."
Erst wenn ich selbst an eine Spital Gynambulanz gewerkelt habe, konnte eine Kinderwusnch-Untersuchung durchführen lassen. (Nach dem 8. Fehlgeburt). Dort wurden auch die weibliche, männliche und TSH bestimmt. TSH war leicht erhöht und danach wurde ein Provokationstest angeordnet und durchgeführt. Damals war es in Ordnung. Nur Prolaktin war immer sehr hoch.
Leider dessen bedeutung kannte damals nicht, da ich erst vor 3 Jahren Robert Sapolsky´s Buch, "Warum zebras keine Migräne kriegen" - Wie Stress den Menschen krank macht", gelesen und die ganze Zusammenhänge verstanden. Es war für meinen Kinderwunsch leider schon zuspät.
Stress ist nicht nur, was im Alltag als Stress genannt wird. Sondern jede Reize, die dem Körper aus ihren Gleichgewicht bringen: Hitze, Kälte, Infektionen, Lärm, Elektrosmog, Hunger, Gifte usw. Wenn es dauerhaft beteht, kann sich die Körper davon nicht erholen und beginnt sich selbst demolieren...
Auf Grund meine eigenen schmerzhaften Erfahrung würde ch dir sagen: egal, wie du dich entscheidest, die Folgen muss du immer allein ausbaden. Es ist dein Leben, dein Körper, dein verlorenen Babies. Und dein Schmerz. Dem Doktor(In) ist es egal. Er/Sie bekommt sein Lohn so und so. Wenn krank bist, sogar weit mehr kann an dir verdient werden. Es ist so ein System.(Entschuldige, Leveke)
Das Beste, was machen kannst, dich wirklich ganz gründlich informieren. Hormone, Stress, Umweltgifte, Elektrosmog, Stress... Sicher braucht Zeit, aber es zahlt sich aus, glaube mir. So hast eine ganz gute Chance, der nächste Enttäuschung und Schmerz zu ersparen.
Ich hoffe, dass die Frau Dr Leveke Brakebush auch antworten wird, sie ist die Expertin an dem Gebiet. Sie sicht die andere Seite der Medallie. So kannst eine Bild für dich machen. Nicht leicht, aber es ist wie schon schrieb: Dein Leben, deine Gesundheit/Krankheit und deine Verantwortung...
Wenn noch was interessiert, kannst ruhig ganz offen fagen. ich habe dieses Kapitel schon seelisch verarbeitet und tut nicht mehr weh darüber zu sprechen.
Liebe Grüße,
Emi
>Liebes Forum!
>Bei mir wurde Anfang 1999 eine Thyreo. Hashimoto festgestellt.
>Der TSH lag damal bei 203,6 uU/ml (Messwert wurde kontrolliert!).
>Nach der Einnahme von Thyroxin 75 verringerte sich der TSH auf
>10,9 uU/ml (März 99) dann auf 2,4 (Juli 99) dann auf 1,21 uU/ml (Dez. 99)
>die MAK waren > 5000 U/ml und TAK = 580 U/ml.
>Ähnliche Werte hatte ich dann auch im Mai 2000 (TSH 1,6 uU/l, MAK>5000,
>TAK 510 U/ml).
>Im November 2001 wurde ich dann schwanger und hatte ein Fehlgeburt
>im Januar (8. SSW), darauf war ich ganz kurz schwanger, darauhin
>war ich dann schwanger im Juli. Diese Schwangerschaft
>endetet mit einer Fehlgeburt in der 17. SSW im Oktober. Meine Schilddrüsen-
>werte wurden 2001 dreimal kontrolliert:
>April: TSH 2,03 uU/ml, fr. T3 4,3 pmol/l, fr. T418,6 pmol/l
>Juli: TSH 3,97 uU/ml, fr. T3 2,78 pg/ml, fr. T4 1,29 ng/gl (leide andere Einheit bei T3 und T4)
>September: TSH 3,33 uU/ml
>Während der Schwangerschaften nahm ich Jodid 100 ein.
>Nun meine Fragen: War die Schilddrüse während der Schwangerschaften
>vielleicht falsch eingestellt? Hätte ich öfter zur Kontrolle gehen sollen?
>Können die Fehlgeburten mit der Hashimoto in Zusammenhang stehen?
>Die Ärztin sagt immer nur, dass die Hashimoto gut eingestellt war, aber
>meine Werte schwankten ja von 1999 bis 2001. Mein Ärztin wehrt sich
>gegen häufige Kontrollen, einmal im Jahr ist genug, während der Schwanger-
>schaft reicht zweimal im Jahr. Stimmt das?
>Ich bin mittlerweile sehr traurig und weiss nicht mehr weiter! Wie kann ich
>ausschliessen, dass die Hashimoto mit den Fehlgeburten zu tun hat.
>Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemant helfen kann!
>Viele Grüße
>Christina Hassenstein
>
>Liebes Forum!
>Bei mir wurde Anfang 1999 eine Thyreo. Hashimoto festgestellt.
>Der TSH lag damal bei 203,6 uU/ml (Messwert wurde kontrolliert!).
>Nach der Einnahme von Thyroxin 75 verringerte sich der TSH auf
>10,9 uU/ml (März 99) dann auf 2,4 (Juli 99) dann auf 1,21 uU/ml (Dez. 99)
>die MAK waren > 5000 U/ml und TAK = 580 U/ml.
>Ähnliche Werte hatte ich dann auch im Mai 2000 (TSH 1,6 uU/l, MAK>5000,
>TAK 510 U/ml).
>Im November 2001 wurde ich dann schwanger und hatte ein Fehlgeburt
>im Januar (8. SSW), darauf war ich ganz kurz schwanger, darauhin
>war ich dann schwanger im Juli. Diese Schwangerschaft
>endetet mit einer Fehlgeburt in der 17. SSW im Oktober. Meine Schilddrüsen-
>werte wurden 2001 dreimal kontrolliert:
>April: TSH 2,03 uU/ml, fr. T3 4,3 pmol/l, fr. T418,6 pmol/l
>Juli: TSH 3,97 uU/ml, fr. T3 2,78 pg/ml, fr. T4 1,29 ng/gl (leide andere Einheit bei T3 und T4)
>September: TSH 3,33 uU/ml
>Während der Schwangerschaften nahm ich Jodid 100 ein.
>Nun meine Fragen: War die Schilddrüse während der Schwangerschaften
>vielleicht falsch eingestellt? Hätte ich öfter zur Kontrolle gehen sollen?
>Können die Fehlgeburten mit der Hashimoto in Zusammenhang stehen?
>Die Ärztin sagt immer nur, dass die Hashimoto gut eingestellt war, aber
>meine Werte schwankten ja von 1999 bis 2001. Mein Ärztin wehrt sich
>gegen häufige Kontrollen, einmal im Jahr ist genug, während der Schwanger-
>schaft reicht zweimal im Jahr. Stimmt das?
>Ich bin mittlerweile sehr traurig und weiss nicht mehr weiter! Wie kann ich
>ausschliessen, dass die Hashimoto mit den Fehlgeburten zu tun hat.
>Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemant helfen kann!
>Viele Grüße
>Christina Hassenstein
>
Hallo Christina,
also die Einstellung deiner Ärztin kann ich nicht teilen!!
in der SS sollten engmaschige Kontrollen durchgeführt werdern und der TSH sollte sich im Bereich 0,5-1,0 aufhalten, zuminderst bei hashis die die manigfaltigsten Beschwerden aufweisen.
hierzu solltestst du erst mal unter Inhalte s. linke Seite unter Hormone nachlesen und dann könntest du re. oben noch Diskussion durchsuchen machen.
Druck dir erst mal die Daumen und in einigen Beiträgen findest du bestimmt noch mehr Infos.
Viele liebe Grüße Heike
L.Brakebusch
10.11.01, 12:12
Liebe Christina,
die Bedeutung der Antikörper bei Hashimoto und Schwangerschaft ist unklar. Prinzipiell können dies Ak auf das Kind übertragen weren und dort Probleme verursachen. Da die meisten Schwangerschaften jedoch problemlos verlaufen und es den Kindern gut geht (auch bei anfänglichen hohen mütterlichen Antikörpern) und man zudem recht wenig gegen dei Antikörper tun kann, gibt es hier keinen Ansatz für eine Behandlung. Die Ak als Ursache der Fehlgeburten sind fraglich.
Das häufige schwangerwerden spricht gegen eine hormonelle Störung der weiblichen Hormone (ist bei vielen Hashimoto Frauen das größete Problem, diese haben dann Schwierigkeiten überhaupt schwanger zu werden). Eine Betsimmung der weiblichen Hormone und der männlichen ist nur notwedig, wenn Symptome bestehen (Pickel, Haarwuchs im Gesicht, Gewichtszunahme, verschiedene Zyklusstörungen) und eine Schwangerschaft gar nicht erts eintritt. Dies ist also in diesem Fall auch kein Ansatzpunkt.
Geht es Ihnen denn sonst gut? gibt es Symptome , die auf eine Unter-oder Überfunktion (trotz guter Blutwerte) hinweisen? (Sie können mir auch privat mailen- die Antwort hier im Forum ist nur desahlb wichtig, weil es auch andere Frauen betrifft). Wie schon in einer Antwort geschrieben ist es oft gut den TSH Wert zwischen 0,5-1,5 einzustellen. Werte die etwas höher aber noch im Normalbereich liegen führen aber nicht zu Fehlgeburten.
Ist Ihnnen das Feingewebliche Untersuchungsergebnis nach den Fehlgeburten (Histologie) bekannt? Dies ist wichtig, um ganz andere Ursachen (die nichts mit Hashimoto zu tun haben)auszuschließen. Leider sind Fehlgeburten insgesamt gar nicht selten.
Wie auch schon geantwortet wurde, ist eine engmaschige Kontrolle der Schilddrsüenwerte in der Schwangerschaft unbedingt erforderlich, da der Hormonbedarf steigt. Hashimoto Schwangerschaften sind sogenannte "Risikoschwangerschaften" bei denen eine Kontrolle der Werte alle 4 Wochen erfoderlich ist. Außerdem sollten auch die Zuckerwerte kontrolliert werden und in der 26 SSW ein Glucosebelastungstest veranlsst werden.
>>Im November 2001 wurde ich dann schwanger und hatte ein Fehlgeburt
>im Januar (8. SSW), darauf war ich ganz kurz schwanger, darauhin
>war ich dann schwanger im Juli. Diese Schwangerschaft
>endetet mit einer Fehlgeburt in der 17. SSW im Oktober.---- die Anzahl der Fehlgeburten erfordert jetzt eine weitere Abklärung. Eine mögliche Ursache kann auch (und hier ergibt sich ein Zusammenhang mit der immunologischen Krankheit)auf einen autoimmunen Angriff gegen das "fremde" Kind zustande kommen. Dies ist zwar insgesamt auf alle Fehlgeburten bezogen ein extrem seltener Grund aber bei Hashimoto Thyreoiditis nicht auszuschließen. Ich würde Ihnen empfehlen einen gynäkologischen Endokrinolgen aufzususchen bzw einen erfahrenen Reproduktionmediziner, der ganz spezielle Untersuchungen in diese Richtung vornehmen kann, denn auch diese Erkrankung ist behandelbar. Eine Abklärung ist nach gehäuften Fehlgeburten (> 2 Fehlgeburten) und bestehender immunologischer Krankheit (Hashimoto)sicher angezeigt.
mit freundlichen Grüßen
Leveke Brakebusch
Meine Schilddrüsen-
>werte wurden 2001 dreimal kontrolliert:
>April: TSH 2,03 uU/ml, fr. T3 4,3 pmol/l, fr. T418,6 pmol/l
>Juli: TSH 3,97 uU/ml, fr. T3 2,78 pg/ml, fr. T4 1,29 ng/gl (leide andere Einheit bei T3 und T4)
>September: TSH 3,33 uU/ml
>Während der Schwangerschaften nahm ich Jodid 100 ein.
>Nun meine Fragen: War die Schilddrüse während der Schwangerschaften
>vielleicht falsch eingestellt? Hätte ich öfter zur Kontrolle gehen sollen?
>Können die Fehlgeburten mit der Hashimoto in Zusammenhang stehen?
>Die Ärztin sagt immer nur, dass die Hashimoto gut eingestellt war, aber
>meine Werte schwankten ja von 1999 bis 2001. Mein Ärztin wehrt sich
>gegen häufige Kontrollen, einmal im Jahr ist genug, während der Schwanger-
>schaft reicht zweimal im Jahr. Stimmt das?
>Ich bin mittlerweile sehr traurig und weiss nicht mehr weiter! Wie kann ich
>ausschliessen, dass die Hashimoto mit den Fehlgeburten zu tun hat.
>Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemant helfen kann!
>Viele Grüße
>Christina Hassenstein
>
L.Brakebusch
10.11.01, 12:29
p.S. leider erreiche ich Sie über die angegebene E-Mail Adresse nicht
Es sollten ANA, ANCA und Antiphospholipidantikörper bestimmt werden sowie zusätzliche Antikörper und eventuell die HLA-Gruppe.
" Autoimmunkrankheiten der Schilddrüse (z.B. hashimoto) sind vor allem durch eine pathologische Aktivierung des Immunsystems, die auch zu einer Erhöhung der Fehlgeburtrate führt , von Bedeutung" aus Feige, Rempen: Frauenheilkunde 1997, Springer Verlag
(bitte keine Angst haben, trotzdem gehen die meisetn Schwangerschaften bei Hashimoto Frauen gut)
Christina Hassenstein
13.11.01, 10:28
Liebe Leveke,
haben Sie zunächst einmal vielen Dank für Ihre Antwort.
Kurz zur Beantwortung Ihrer Fragen:
1. Untersuchungen der Fehlgeburten:
Im moment ist der Obduktionsbericht von meinem letzten Kind noch nicht abgeschlossen. Die
Fruchtwasseruntersuchung ergab nichts, d.h. genetisch scheint erstmal alles in Ordnung.
Bei der ersten Fehlgeburt wurde auch nichts ungewöhnliches entdeckt.
2. Jetziges Befinden
Mir geht es momentan nicht sehr gut. Ich habe starke depressive Phasen mit Suizidwünschen.
Mir fehlt jeder körperlicher Antrieb und bin furchtbar müde. Ich habe Durchfall, sehr starken Haarausfall und
oftmals Bauchschmerzen.
Mir ist bewusst, dass diese Symptome nicht unbedingt mit der Hashimoto zu tun haben müssen, sondern
auch psychisch durch die Fehlgeburten ausgelöst werden können.
Leider weiss ich nicht wie ich einen Arzt finden kann, der mir wirklich weiterhilft. Demnächst steht die
genetische Beratung und ein Besuch bei einer Psychotherapeuthin an, die auch Internistin ist.
Ich fürchte aber, dass auch dort kurz und knapp gesagt wird, dass ich ja schwanger wurde und deshalb
die Fehlgeburten nichts mit der Hashimoto zu tun haben können. Schliesslich sind die Werte ja noch im
Normbereich. Mein Zyklus vor und zwischen den Schwangerschaften war übrigens stets unregelmässig
und teilweise auch ausgefallen.
Ich werde aber versuchen, mich auf niedrigere Werte einstellen zu lassen. Wenn Sie einen Spezialisten
wissen, der in der Nähe des Odenwaldes praktiziert, lassen Sie es mich wissen.
Viele Grüße
Christina Hassenstein
>Liebe Christina,
>die Bedeutung der Antikörper bei Hashimoto und Schwangerschaft ist unklar. Prinzipiell können dies Ak auf das Kind übertragen weren und dort Probleme verursachen. Da die meisten Schwangerschaften jedoch problemlos verlaufen und es den Kindern gut geht (auch bei anfänglichen hohen mütterlichen Antikörpern) und man zudem recht wenig gegen dei Antikörper tun kann, gibt es hier keinen Ansatz für eine Behandlung. Die Ak als
Ursache der Fehlgeburten sind fraglich.
>
>Das häufige schwangerwerden spricht gegen eine hormonelle Störung der weiblichen Hormone (ist bei vielen Hashimoto Frauen das größete Problem, diese haben dann Schwierigkeiten überhaupt schwanger zu werden). Eine Betsimmung der weiblichen Hormone und der männlichen ist nur notwedig, wenn Symptome bestehen (Pickel, Haarwuchs im Gesicht, Gewichtszunahme, verschiedene Zyklusstörungen) und eine Schwangerschaft gar nicht erts eintritt. Dies ist also in diesem Fall auch kein Ansatzpunkt.
>Geht es Ihnen denn sonst gut? gibt es Symptome , die auf eine Unter-oder Überfunktion (trotz guter Blutwerte) hinweisen? (Sie können mir auch privat mailen- die Antwort hier im Forum ist nur desahlb wichtig, weil es auch andere Frauen betrifft). Wie schon in einer Antwort geschrieben ist es oft gut den TSH Wert zwischen 0,5-1,5 einzustellen. Werte die etwas höher aber noch im Normalbereich liegen führen aber nicht zu Fehlgeburten.
>
>Ist Ihnnen das Feingewebliche Untersuchungsergebnis nach den Fehlgeburten (Histologie) bekannt? Dies ist wichtig, um ganz andere Ursachen (die nichts mit Hashimoto zu tun haben)auszuschließen. Leider sind Fehlgeburten insgesamt gar nicht selten.
>
>Wie auch schon geantwortet wurde, ist eine engmaschige Kontrolle der Schilddrsüenwerte in der Schwangerschaft unbedingt erforderlich, da der Hormonbedarf steigt. Hashimoto Schwangerschaften sind sogenannte "Risikoschwangerschaften" bei denen eine Kontrolle der Werte alle 4 Wochen erfoderlich ist. Außerdem sollten auch die Zuckerwerte kontrolliert werden und in der 26 SSW ein Glucosebelastungstest veranlsst werden.
>
>>>Im November 2001 wurde ich dann schwanger und hatte ein Fehlgeburt
>>im Januar (8. SSW), darauf war ich ganz kurz schwanger, darauhin
>>war ich dann schwanger im Juli. Diese Schwangerschaft
>>endetet mit einer Fehlgeburt in der 17. SSW im Oktober.---- die Anzahl der Fehlgeburten erfordert jetzt eine weitere Abklärung. Eine mögliche Ursache kann auch (und hier ergibt sich ein Zusammenhang mit der immunologischen Krankheit)auf einen autoimmunen Angriff gegen das "fremde" Kind zustande kommen. Dies ist zwar insgesamt auf alle Fehlgeburten bezogen ein extrem seltener Grund aber bei Hashimoto Thyreoiditis nicht auszuschließen. Ich würde Ihnen empfehlen einen gynäkologischen Endokrinolgen aufzususchen bzw einen erfahrenen Reproduktionmediziner, der ganz spezielle Untersuchungen in diese Richtung vornehmen kann, denn auch diese Erkrankung ist behandelbar. Eine Abklärung ist nach gehäuften Fehlgeburten (> 2 Fehlgeburten) und bestehender immunologischer Krankheit (Hashimoto)sicher angezeigt.
>mit freundlichen Grüßen
>Leveke Brakebusch
>
> Meine Schilddrüsen-
>>werte wurden 2001 dreimal kontrolliert:
>>April: TSH 2,03 uU/ml, fr. T3 4,3 pmol/l, fr. T418,6 pmol/l
>>Juli: TSH 3,97 uU/ml, fr. T3 2,78 pg/ml, fr. T4 1,29 ng/gl (leide andere Einheit bei T3 und T4)
>>September: TSH 3,33 uU/ml
>>Während der Schwangerschaften nahm ich Jodid 100 ein.
>>Nun meine Fragen: War die Schilddrüse während der Schwangerschaften
>>vielleicht falsch eingestellt? Hätte ich öfter zur Kontrolle gehen sollen?
>>Können die Fehlgeburten mit der Hashimoto in Zusammenhang stehen?
>>Die Ärztin sagt immer nur, dass die Hashimoto gut eingestellt war, aber
>>meine Werte schwankten ja von 1999 bis 2001. Mein Ärztin wehrt sich
>>gegen häufige Kontrollen, einmal im Jahr ist genug, während der Schwanger-
>>schaft reicht zweimal im Jahr. Stimmt das?
>>Ich bin mittlerweile sehr traurig und weiss nicht mehr weiter! Wie kann ich
>>ausschliessen, dass die Hashimoto mit den Fehlgeburten zu tun hat.
>>Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemant helfen kann!
>>Viele Grüße
>>Christina Hassenstein
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